Innovative Citizen – Das Festival für neue urbane Fertigkeiten mit zahlreichen Workshops, Aktionen, Vorträgen und Diskussionen

 

17.-20. September 2015 im und am Dortmunder U

Eintritt frei

make - fab - repair - farm - cycle - party

IC2015_Start eine Kooperation von Dortmunder U, DEZENTRALE und Fraunhofer UMSICHT und der Folkwang Universität der Künste mit finanzieller Förderung durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW unterstützt von: european centre for creative economy (ecce).  

Die Maker-Kultur verbindet die Idee des Selbermachens mit modernen digitalen Techniken.

In FabLabs, Offenen Werkstätten, Repair-Cafés und Urban-Farming-Initiativen wird gehackt, gebastelt, gepflanzt, repariert und nebenbei Leben, Produzieren und Fortbewegen in der Stadt neu erfunden. Nach einer großen ersten Auflage von Innovative Citizen laden wir 2015 im etwas kleineren Maßstab erneut Maker und Denker, Urban Farmer und Designer, Bio- und Cityhacker und alle Interessierten für vier Tage in das Dortmunder U ein.
Eröffnet wird das Festival am Donnerstag Vormittag mit einem Minisymposium, in dem wir gemeinsam mit vier Experten der Frage nach der neuen urbanen Produktion, ihrem Verhältnis zur Maker-Kultur und ihren Nachhaltigkeitspotenzialen nachgehen. Donnerstag zeigen wir den Dokumentarfilm „Maker, the movie“ und Freitagabend wird in Vortrag und Diskussion gezeigt, auf welche Arten die Innovative Citizens zu mehr Beteiligung gelangen – sei es in der Wissenschaft, in der Stadtentwicklung oder der Gesellschaft allgemein.
In mehrtägigen Workshops von Donnerstag bis Samstag können Interessierte dann gemeinsam an Projekten aus den Bereichen Organic Fabbing, 3D-Druck, Urban Farming und weiteren arbeiten.
Samstag Abend wird unterstützt durch die Refugees´ Kitchen auf dem Vorplatz gemeinsam gekocht und getanzt, und am Sonntag werden wir versuchen, im Repaircafé Euren kaputten Geräten und Fahrrädern wieder Leben einzuhauchen. Außerdem können die Lastenräder Rudolf und der rote Panter Probe-gefahren werden.  

ministerium_logo fraunhofer_umsicht_logo dezentrale_logo schoenspur_logo folkwang_logo ecce_logo

Programm

programm

Alle Veranstaltungen finden im Dortmunder U und in dem Zelt auf dem Vorplatz statt.

Zu den Workshops ist eine Anmeldung erforderlich.


Vorträge



  • Donnerstag, 17.09.
    9:30 - 13:00 Uhr


    Mini-Symposium: „Produktion in der Stadt – Lokal und Nachhaltig?“


    mit
    Lars Zimmermann (OpenIt Agency, Berlin)
    Dr. Bastian Lange (Multiplicities, Berlin)
    Tom Hansing (anstiftung, München; Verbund offener Werkstätten)
    Joachim Lentes (Fraunhofer IAO, Stuttgart)

    Moderation: Arno Simons (Institut für ökologisches Wirtschaften, Berlin) und Jürgen Bertling (Fraunhofer UMSICHT)




    Mini-Symposium Wohnen und Produzieren haben sich in den vergangenen Jahrhunderten weit voneinander entfernt. Während das Wohnen hermetischer und einsamer wurde, wuchs die Produktion in neue Dimensionen und die Wertschöpfungsschritte verteilten sich zunehmend auf globale Akteure. Eine Entfremdung der Menschen von den Dingen, ein immenser Material- und Ressourcenverbrauch im globalen Maßstab und eine zunehmende systemische Instabilität der Wirtschaftssysteme sind viel diskutierte Folgen.

    Eine neue urbane Produktion soll diesen Trend nun umkehren. Erste Ausformungen findet sie im Urban Farming, Fablabs und Techshops oder Lastenfahrrädern als alternativem Nahtransportkonzept. Unklar ist aber, wie die urbane Produktion der Zukunft gestaltet sein sollte um wirklich ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig zu werden. Auch welche Akteure diesen Wandel am besten vorantreiben – z.B. Technologiezentren, Kreativwirtschaft oder offene Werkstätten – ist eine spannende Frage.

    Die Vortragsthemen:

    Lars Zimmermann: Mit Open Source zur Kreislaufwirtschaft
    Bastian Lange: Co-Produktion und Kollaboration: 10 Thesen zu "Urban Production“
    Tom Hansing: Offene Werkstätten und die unsichtbaren Fabriken
    Joachim Lentes: Industrie 4.0 als Befähigerin der urbanen Produktion

    In Kooperation mit dem Forschungsprojekt Cowerk – kollaborative Produktion in offenen Werkstätten www.cowerk.org
    Anmeldung per Mail an charlotte.knips@umsicht.fraunhofer.de
    Foto: Verbund Offener Werkstätten / Fabulous St.Pauli – Hamburg


    Donnerstag, 17.09.
    19:30 - 21:00 Uhr


    Maker - Ein Dokumentarfilm über die Maker-Bewegung


    Mu-Ming Tsai, USA 2014
    Wir zeigen Film in der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln
    makermovie "Maker" ist ein Dokumentarfilm über die Maker-Bewegung in Amerika - die neue Welle des Do-It-Yourself und Do-It-Together, angetrieben durch Leidenschaft und neue Technologien.
    Manchmal auch als dritte industrielle Revolution bezeichnet, revolutioniert die Maker-Bewegung traditionelle Produktionsweisen mit innovativen Konzepten wie Open Source, Crowd Funding und lokaler und digitaler Produktion.
    Der Film erkundet fernab vom Stereotypen des Hobby-Bastlers Ideen, Werkzeuge und Persönlichkeiten, die die Maker-Bewegung vorantreiben. Auf der Basis von ausgiebigen Interviews mit Schlüsselfiguren hinter Projekten aus den Schlagzeilen, Alltagspraktikern und Beobachtern der Bewegung gibt "Maker" einen Überblick über dieses Ökosystem und darüber, wie es Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft in den USA und der ganzen Welt beeinflussen kann.

    Mit Beiträgen von und über: Chris Anderson, Tom O´Reilly, Dale Dougherty, Autodesk, Kickstarter, Indiegogo, Techshop, Local Motors und vielen mehr.

    www.makerthemovie.com



    Freitag, 18.09.
    19:00 - 21:00 Uhr


    Hack the City, Hack Biology! – Neue Formen der Bürgerbeteiligung

    Yannick Haan (Wissenschaft im Dialog) und Sascha Karberg (Autor von "Biohacking – Gentechnik aus der Garage“)





    hackyourcity2 Ob Urban Gardening, Occupy, Flashmobs, Geocoaching, Proteste, Urban Art oder urbane Datenvisualisierung – immer mehr zeigt sich: Wir sind die Stadt! Von vielen unbemerkt werden die Städte aktuell komplett umgekrempelt. Wir entscheiden kollaborativ, welche Nachrichten in der Stadt wichtig sind. Durch das Digitale können wir dem immer härter werdenden Kampf um den urbanen Raum eine kollaborative und offene Stadt entgegen setzen. Die BürgerInnen bekommen durch das Digitale immer mehr Macht in den Städten. Genau hier setzt Hack your City an. Hack Your City ist ein Projekt des Wissenschaftsjahrs 2015 „Zukunftsstadt“ organisiert von der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wissenschaft im Dialog gGmbH. Unser Ziel ist es eine aktive lokale Citizen Science Community zu etablieren, in der digitale und analoge Lösungen für reale Probleme der heutigen Stadt entwickelt werden. Deswegen wollen wir euch in unserem Vortrag zeigen wie sich die Städte wandeln, wollen euch Hack your City vorstellen, euch zeigen an welchen Projekten wir gerade in Dortmund arbeiten und mit euch zusammen über die offene Stadt diskutieren.
    www.hackyourcity.de

    biohack Bislang war Genforschung Profiwissenschaftlern vorbehalten. Diese Zeiten sind vorbei, meinen die Wissenschaftsjournalisten Hanno Charisius, Richard Friebe und Sascha Karberg. Sie bauten mit einem Mini-Budget ein eigenes Labor auf, analysierten ihre Erbanlagen und hantierten sogar mit potenziell gefährlichen Genen. Mit ihrem zweijährigen Selbstversuch stiegen sie ein in die Welt der »Biohacker« und trafen die Pioniere dieser neuen Amateurforschungs-Bewegung, die sich in Underground-Labors an Krebsforschung versuchen. Wer sind diese Hacker des Lebens-Codes? Welche Chancen und Gefahren birgt die neue Maker-Bewegung der Biotechnologie? Und wie sollten Politik und Gesellschaft auf sie reagieren?


  • Workshops

    Die Workshops finden im Foyer, im Vorzelt und in der U2 statt.
    Eine Anmeldung über das Formular weiter unten auf dieser Seite ist erforderlich.
    Es sind noch Workshopplätze frei! Anmeldung per Formular oder auch vor Ort bei Festivalbeginn.

    Dieses Jahr werden die Workshops zwar weniger, dafür haben sie es aber in sich: In mehrtägigen Projektworkshops können die Teilnehmer gemeinsam mit den Leitern an einem Projekt aus den Bereichen Organic Fabbing, Open Source Laser Sintern, Urban Farming, Open Data und weiteren Themen arbeiten. Für Kurzangebundene gibt es auch zwei dreistündige Einführungsworkshops.
    Die Teilnahme ist kostenlos. Da allerdings die Teilnehmerzahlen begrenzt sind, ist eine verbindliche Anmeldung über das Formular weiter unten erforderlich.
    Dier Workshopergebnisse werden anschließend im Rahmen der DEW Museumsnacht präsentiert. (Der Eintritt zum Zelt auf dem Vorplatz ist weiterhin frei, für die Räume im U müssen Besucher_innen ein Museumsnacht-Ticket vorweisen. Infos: Museumsnacht)

    Organic Fabbing mit Bakterien und Pilzen

    Projektworkshop über 3 Tage
    Donnerstag, 17.09., 14:00 - 18:00
    Freitag, 18.09., 11:00 - 18:00
    Samstag, 19.09., 11:00 - 15:00


    Workshopleiter:
    Julia Krayer (DEZENTRALE, Dortmund) und Antoni Gandia

    Mitbringen: mehrere Marmeladen- und/oder Einmachgläser, Kaffeesatz


    Teilnehmer:
    Teilnehmeranzahl: max. 10

    Vorwissen:
    kein Vorwissen nötig

    organicfabing „Biofabrication“ oder auch „Biodesign“ sind Themen, die in Design und Naturwissenschaft zur Zeit immer weiter in den Fokus rücken. Ein wichtiges Ziel dabei ist biobasierte, umweltschonende Alternativen zu heutigen Techniken oder Materialien zu entwickeln.
    Pilzmyzel hat das Potenzial konventionelle Kunststoffe zu ersetzen und so unsere Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren. Dank seiner schaumähnlichen physikalischen Eigenschaften und seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit gegen Feuer und Umweltgifte könnte Myzel nicht nur als nachhaltiges Isoliermaterial für Gebäude genutzt werden, sondern auch als kompostierbares Verpackungsmaterial. Bakteriencellulose, gezüchtet mit Hilfe von Kombuchakulturen, könnte sich zu einer veganen Alternative zu Leder entwickeln. Selbst die ESA experimentiert auf ihrer Raumstation mit Kombuchateekulturen.

    Werdet auch ihr zu Biodesignern und lernt, wie ihr mit Hilfe von Pilzen und Bakterien die Materialien von morgen erschaffen könnt. Antoni Gandia und Julia Krayer vermitteln in ihrem Workshop die Grundlagen des „organic fabbing“: Im Workshop lernt Ihr gemeinsam verschiedene Techniken der Pilzzucht und wie man am besten unterschiedliche Bakterienkulturen ansetzt.

    Open SLS – D.I.T. Bau einer Selective Laser Sintering – Maschine

    Projektworkshop über 3 Tage
    (3 day project workshop, english speaking participants are welcome!)
    Donnerstag, 17.09., 14:00 - 18:00
    Freitag, 18.09., 10:00 - 18:00
    Samstag, 19.09., 11:00 - 15:00




    Workshopleiter:
    Jan Blömer (Fraunhofer UMSICHT)

    Teilnehmer:
    max.15

    Vorwissen:
    Kein Vorwissen benötigt

    OpenSLS Lasercutter und Fused Deposition Modelling (FDM) Drucker findet man in den meisten FabLabs. Im industriellen 3D-Druck wird jedoch fast ausschließlich das Selektive Lasersintern (SLS) genutzt. Bei dieser Technik wird anders als bei FDM Druckern nicht mit einem Filamentstrang, sondern mit Kunststoffpulver gearbeitet. Dieses wird Schicht für Schicht verschmolzen und so entsteht nach und nach ein dreidimensionales Objekt. Mittlerweile gibt es auch einige Projekte die sich mit der Entwicklung von preiswerten Desktop SLS Maschinen beschäftigen. Allerdings sind auch diese Maschinen für den gelegentlichen Gebrauch noch sehr teuer und meist nicht Open Source. In diesem Workshops wollen wir Konzepte zur einfachen Umrüstung eines Lasercutters zu einer SLS Maschine entwickeln.
    Hierzu muss zunächst die Pulverhandhabung in den Lasercutter integriert werden (Bauplattform, Pulvervorrat, Pulverschieber). Zum Antrieb kann der vorhandene Hubtisch und die xy- Verfahreinheit genutzt werden. Die größte Herausforderung besteht darin, dass SLS Machinen üblicherweise das Pulver stark vorwärmen, um Verzug zu vermeiden (100°C bis 170°C), was sich im Lasercutter nicht so einfach umsetzen lässt. Eine Alternative bietet möglicherweise die Verwendung von Materialien (z.B: PLA), die weniger zum Verzug neigen.

    English:
    Lasercutter and Fused Deposition Modelling (FDM) printers can be found in every FabLab. However industrial 3D-printing mostly uses Selective Laser Sintering (SLS) technology. Different from FDM, SLS does not use filament but powder as a raw material which is then melted with a laser beam. Projects developing Desktop SLS machines are still rare and mostly not open source.
    In this Workshop we will develop and test concepts to convert a laser cutter to a SLS machine.

    Zum Weiterlesen / further reading:
    Andreas Bastians Open SLS Projekt
    Open SLS RepRap Wiki
    Foto: Reprap Wiki

    Urban Farming 1: Aquaponik - Grundlagen und Bau einer mittelgroßen Anlage


    Projektworkshop über 3 Tage
    Donnerstag, 17.09., 14:00 - 18:00
    Freitag, 18.09., 10:00 - 18:00
    Samstag, 19.09., 11:00 - 15:00




    Workshopleiter:
    Jan Bunse ( Die Urbanisten, Dortmund)

    Teilnehmer:
    maximal 10 Teilnehmer

    Vorwissen:
    Übung im Umgang mit Werkzeugen

    urbanfarming1 Aquaponik ist die sinnvolle Verschaltung der Aufzucht von Fischen mit der Aufzucht von Pflanzen in einem Kreislaufsystem. Nach einer Umwandlung durch Mikroorganismen stehen die Ausscheidungen der Fische den Pflanzen zur Verfügung, die wiederum das Wasser klären. Ein Aquaponiksystem ermöglicht eine hohe Flächenproduktivität in der Herstellung von Lebensmitteln bei gleichzeitig geringen Emissionen.
    In diesem Workshop wollen wir den Teilnehmerinnen zunächst die Grundlagen der Aquaponik näherbringen. Am Donnerstag werden wir daher mit der (ganz und gar nicht grauen) Theorie beginnen und uns näher kennenlernen. Außerdem stellen wir unseren Bauplan für den Freitag vor, an dem die Teilnehmerinnen selbst Säge und Akkuschrauber in die Hand nehmen können und die Aquaponik-Inneneinrichtung eines 15m² Gewächshauses herrichten. Den Samstag werden wir dann nutzen, um die Hardware in Betrieb zu nehmen und letzte Fragen zu klären. Wir freuen uns über junge wie junggebliebene Teilnehmer, ganz gleich wie fortgeschritten das Interesse an der Aquaponik bereits ist.


    Urban Farming 2: Automatisierung von Aquaponik, Aeroponik und Hydroponiksystemen mithilfe von Arduino


    Projektworkshop über 2 Tage
    Freitag, 18.09., 16:00 - 18:00
    Samstag, 19.09., 13:00 - 16:00




    Workshopleiter:
    Martin Breuer und Bastian Bügler (Plants and Machines, Weimar)

    Mitbringen:
    Bitte Laptops mitbringen

    Teilnehmer:
    10

    Vorwissen:
    Kein Vorwissen erforderlich

    urbanfarming2 Aquaponik ermöglicht die Produktion von Nahrungsmitteln höchster Qualität unter minimalem Ressourceneinsatz. Es kombiniert Fischzucht und den Anbau von Pflanzen und Gemüse. Die Ausscheidungen der Fische düngen die Pflanzen, diese wiederum säubern das Wasser für die Fische. So wird kein Tropfen Wasser verschwendet. Zusammen bauen wir das Gehäuse für euer eigenes Aquaponiksystem. Wir installieren und verkabeln alle Aktoren, Sensoren und Controller und schreiben die erste Basis-Programm damit eure kleinen Roboter sich um Fische und Pflanzen kümmern können. Der Workshop dauert etwa 5 Stunden, in denen wir euch die Basics von Aquaponik, System-Aufbau, Einrichten der Hardware und Programmierung zeigen. Und weil Roboter menschliche Nähe lieben, könnt ihr hinterher euren kleinen Freund mit nach Hause nehmen.

    Save-O-Meter


    Projektworkshop über 3 Tage (in Kooperation mit dem Public Art Lab, Berlin und dem Connecting Cities Network, gefördert von der RWE-Stiftung)
    Donnerstag, 17.09., 14:00 - 18:00
    Freitag, 18.09., 10:00 - 18:00
    Samstag, 19.09., 11:00 - 15:00




    Workshopleiter:
    Achim Friedland, Melanie Nobis und Ricardo O´Nascimento

    Mitbringen:
    Notebook

    Teilnehmer:
    15

    Vorwissen:
    Grundlegender Umgang mit Computer

    save-o-meter Sense, collect, visualize and change your energy- and water consumption and the amount of waste you produce!

    The 'Save-O-Meter' project is a citizen science initiative by Achim Friedland, Melanie Nobis and Ricardo O’Nascimiento created during the In/Visible Cities: Prototyping Lab as part of the Transmediale 2015. It will be a workshop with citizens in Dortmund and Jena, who are interested in their environment and technology.

    In collaboration with the participants of the workshop, the three artists will develop an interactive Open Data lamp, to visualize at least the energy and water consumption, as well as the amount of waste produced in a household compared to public Open Data of the utility companies and other participants' data. The artists want their installation to be used as an interactive tool, to put in evidence that each and everyone can contribute to a sustainable and resource-friendly development of his city. Besides building the monitoring tool, learning about electronics and Open Data, the workshop serves to gather and discuss ideas around these issues. And maybe we can all witness the outcome reflected on the 'Save-O-Meter’s' glowing scale on the very next evening.

    Von der Verpackung zum Haltbarmachen

    Projektworkshop über 3 Tage
    Donnerstag, 17.09., 15:00 - 18:00
    Freitag, 18.09., 11:00 - 18:00
    Samstag, 19.09., 11:00 - 16:00




    Workshopleiter:
    Judith Schanz (FUdK), Sabrina Großkopp (FUdK)

    Mitbringen:
    Bitte von einem Tag Lebensmittelverpackungsmüll sammeln und ausgewaschen mitbringen

    Teilnehmer:
    max. 10 Teilnehmer

    Vorwissen:
    keine Vorkenntnisse nötig

    Verpackung Ein Großteil des Hausmülls stammt von Lebensmittelverpackungen. Aus welchen Materialien bestehen diese eigentlich? Welche Funktionen erfüllen sie? Wie wirken sich diese auf Gesundheit und Umwelt aus? Am Anfang des Workshops bekommen wir zu diesen Fragestellungen Input von verschiedenen Experten.
    Danach stellen wir uns die zentrale Frage des Workshops: Wie können Lebensmittel müllfrei konsumiert werden? Wir überlegen gemeinsam Möglichkeiten, wie die Besorgung, der Transport und die Lagerung dann aussehen können. Wir denken sowohl an vermeintlich einfache Dinge, z.B. wie schaffe ich es, immer eine Tasche für die Einkäufe dabei zu haben, als auch an Systemänderungen, z.B. wie könnten ganz andere Konsumstrukturen entstehen, indem ich mir meine Lebensmittel etwa selbst anbaue oder mich einer solidarischen Landwirtschaft anschließe. Ziel dabei ist, eine Vielfalt an konkreten Anstößen zu erarbeiten, um Verhaltensmuster zu ändern, die auf dem Weg helfen, müllfrei Lebensmittel zu genießen.
    Eine Funktion von Lebensmittelverpackungen ist, diese haltbar und zu machen. Im Workshop greifen wir deshalb selber zum Kochmesser und lernen nach einer Kostprobe, wie durch Fermentation Kraut, Karotten oder Rote Beete einen ganz neuen Geschmack bekommen. Nebenbei werden die gesunden Nährstoffe erhalten und ergänzt, die Lebensmittel konserviert und das alles, ohne Energie durch kühlen oder erhitzen zu verbrauchen. So erfahren wir ganz praktisch das große Potential der Fermentation, um ein müllfreies und leckeres Essen zu ermöglichen.

    Digitale Fertigung
    – 3D-Druck für Einsteiger


    Donnerstag, 18.09., 14:00-18:00
    (The workshop will be held in english )
    oder
    Samstag, 19.09., 11:00-15:00
    (Dieser Workshop findet in Deutsch statt)




    Workshopleiter:
    René Eppler & t.b.a.

    Mitbringen:
    Laptop dringend empfohlen
    bring your own laptop

    Teilnehmer:
    max. 10

    Vorwissen:
    keine Vorkenntnisse nötig

    3D-Drucker 3D Drucker sind in aller Munde. Aber wie funktioniert das eigentlich? Wer das praktisch erfahren möchte, statt immer nur darüber zu hören, ist bei diesem Workshop richtig. Rene erklärt euch woher 3D Druck eigentlich kommt, welche Arten es gibt und wie diese funktionieren. Anschließend werdet ihr selbst aktiv und könnt mal reinschnuppern wie das mit dem 3D-Druck eigentlich läuft, woher man seine Vorlagen bekommt und welche Tücken es dabei gibt.

    3D printing is all over the news and is hyped as the technology of the future. But how does it acutally work? If you want to find it out for yourself, you should come to this workshop. After a brief introduction on the types of 3D-printers and their functioning, you can try it out yourself. Find out where to get templates from and what are the difficulties in realizing them.


    Aktionen





    Donnerstag 17.09. 14 Uhr bis
    Sonntag 20.09. 18 Uhr

    Refugees' Kitchen
    Samstag 19.09. ab 16 Uhr
    Kochen, Essen
    und Tanzen

    Zelt auf dem Vorplatz

    Idee und Durchführung:
    Kunst im Turm e. V. (KITEV, Oberhausen)
    - Selbermachen ist King (SmiK)!

    Teilnehmerzahl:
    offen

    Anmeldung:
    nicht erforderlich

    Weiterführende Informationen:
    www.kitev.de

    schnippeldisco Refugees´ Kitchen ist ein Küchenmobil, entstehend in Zusammenarbeit von KünstlerInnen und Geflüchteten. Eine mobile Küche, die in gemeinsamer Arbeit geplant, gebaut und betrieben wird. Anschließend rollt sie von Stadt zu Stadt und beleuchtet die jeweilige Region, aus denen die Zuflucht-Suchenden geflohen sind – kulinarisch sowie mit zusätzlichem Programm: Konzerte, Vorträge, Diskussionen etc..

    An verschiedenen innerstädtischen Standorten kochen in Refugees´ Kitchen Geflüchtete aus jeweils einer Region traditionelle Speisen. Über das Essen werden in kleinen Häppchen auch politische Informationen verabreicht: Hinter­gründe zu Kriegen und Krisen, Regierungssystemen, Militärinterventionen, Geschichte des jeweiligen Landes: Fastfood mit Fastfacts zu Krisengebieten.

    Refugees´ Kitchen unterfüttert das Thema Flucht mit subjektiven Geschichten sowie mit politischen Hintergründen und konfrontiert (welt)politisch Uninteressierte mit dem Thema Flucht.

    Im Rahmen von Innovation Citizen laden wir Geflüchtete und Euch ein, die Refugees' Kitchen weiter zu denken, zu planen und zu bauen.

    Am Samstagabend hauchen wir dann unserem prototypischen Mockup gemeinsam erstes Leben ein: wir kochen, essen und tanzen!

    Sonntag 20.09, 11-17 Uhr
    Repair Café und Lastenräder Probefahren

    Zelt und Vorplatz


    Organisation und Durchführung:
    Rasit Özgüc (UMSICHT), Folkwang UdK, Velokitchen, Dein Rudolf

    Teilnehmerzahl:
    offen

    Mitbringen:
    kaputte Dinge und falls vorhanden etwas Handwerkzeug (wir haben aber auch sehr viel Vorort)

    Anmeldung:
    nicht erforderlich, außer bei Fahrradprojekten (s.u.)

    Weiterführende Informationen:
    www.repaircafe.nl
    Velokitchen auf Facebook
    dein-rudolf.de

    repaircafe Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift? Oder mit einem Pullover mit Mottenlöchern? Wegwerfen? Warum sollte man!

    Auf Innovative Citizen 2015 dreht sich am 20.09. alles ums Reparieren. Zwischen 11 Uhr und 17 Uhr wollen wir gemeinsam mit Euch versuchen, die Dinge zu reparieren. Verschiedene Werkzeuge und Materialien sind vorhanden. Die Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Kleidung, Fahrräder, Spielzeug, Geschirr... alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt! Gemeisam im Repair Café gelingt fast immer eine Lösung.

    Innovative Citizen möchte zur Reduzierung des Müllbergs beitragen. Das ist sehr notwendig, findet Rasit Özgüc: „Wir reden viel über Effizienzsteigerung durch neue Technologien. Doch es gibt nichts, das aus ökologischer Sicht effizienter ist, als die Dinge länger zu nutzen. Leider haben die meisten Menschen die Kompetenz oder Lust zu Reparieren verloren. Mit dem Repair Café wollen wir das ändern.“

    Ein Repaircafe ist kein Reparaturdienstleister. Es geht nicht darum, dass wir für Euch reparieren, sondern darum gemeinsam zu reparieren und zu lernen.

    Für Eure Fahrradreparaturprojekte kontaktiert bitte im Vorfeld die Velokitchen über Facebook, damit benötigte Teile oder Spezialwerkzeug vor Ort sind.

    Donnerstag 17.09, 14-18, Freitag 18. und Samstag 19.9. 11:30-16 Uhr
    Upcycle Yourself / Second Skin / Create your City!


    Partizipative Kunstaktionen auf dem Vorplatz und im Zelt


    Organisation und Durchführung:
    Atelier Schönspur

    Teilnehmerzahl:
    offen

    Anmeldung:
    nicht erforderlich

    schoenspur1.jpg
    Die partizipativen Kunstaktionen des Atelier Schönspur (Silke Bachner, bildende Kunst/Birgit Schwennecker, Theater) sind Performances und künstlerische Interventionen im urbanen Raum. Macht euch selbst zu Kunstwerken oder gestaltet eure Welt, indem ihr sie künstlerisch verändert.

    Second Skin
    Die Kleidung als 2.Haut des Menschen hat großen Einfluss darauf, wie wir wahrgenommen werden. In Anlehnung an die Videoarbeit von Erwin Wurm spielen wir mit Kleidungsstücken und verwandeln uns mit ihnen selbst in Skulpturen und Kunstobjekte.

    Upcycle yourself
    In Anlehnung an die Rauminstallation „Frankenstein in the Age of Biotechnology“ von Mark Dion stellen wir im mobilen Beautysalon Ersatzteile für den Körper aus Latex her und inszenieren und fotografieren uns mit diesen. kupcycle_yourself Create your City
    Wir experimentieren mit der Transformation von Alltäglichem in Kunst, lassen uns von Objekten in unserer unmittelbaren Umgebung inspirieren und schaffen mit Hilfe von Verpackungsmaterialien temporäre künstlerische Interventionen.

    Die Ergebnisse der Aktionen werden am Samstag ab 16 Uhr im Foyer des Us präsentiert.




    Samstag 19.9. 16–24 Uhr
    Michael Ang:
    (We are) Light Catchers


    Teilnehmerzahl:
    offen

    Anmeldung:
    nicht erforderlich

    Light Catchers
    In Michael Angs Kunst-Aktion sammeln Besucher per Sensor ihre Licht-Erfahrungen um sie anschließend auf eine öffentliche Lichtskulptur zu projizieren. Leihen Sie sich (gg. Pfand) einen Lichtsensor aus und zeichnen Sie damit 30 Minuten lang die Farben Ihres Umgebungslichts auf. Das Ergebnis erscheint dann als animierte Farbänderung in der Lichtskulptur auf dem Vorplatz des U. Kurzeinführung und Ausleihen der Sensoren jeweils zur vollen Stunde auf dem Vorplatz.

    Eine Kooperation mit dem Public Art Lab, Berlin und dem Connecting Cities Network; gefördert von der RWE-Stiftung.


    Anmeldung zu den Workshops



    Mit einer Anmeldung zu den Workshops bestätigst Du Deine Teilnahme für die gesamte Dauer des Workshops - für mehrtägige Projektworkshops bedeutet dies die Anwesenheit an allen Workshoptagen. Bei Fragen, kontaktiere bitte Charlotte oder Julia. Es sind Restplätze in den meisten Workshops frei, eine Anmeldung vor Ort ist möglich.

    Dein Name


    Deine E-Mail-Adresse


    Dein Alter


    Du interessierst dich für folgenden Workshop?




    Kontakt

     

    Gesamtleitung, Pressearbeit

    Jasmin Vogel (Dortmunder U)
    jv@dortmunder-u.de



    Idee und Konzeption, Planung, wissenschaftliche Leitung

    Jürgen Bertling und Charlotte Knips (Fraunhofer UMSICHT) juergen.bertling@umsicht.fraunhofer.de, charlotte.knips@umsicht.fraunhofer.de
    0172 / 86 32 157 und 0208 8598 1502

    Gestaltung

    NEU – Designbüro
    hallo@buero-neu.de
    Gestaltung und Umsetzung dieser Webseite
    David Latz Gestaltung
    post@davidlatz.de
    Umsetzung: Fraunhofer UMSICHT

    Fragen zu den Veranstaltungen:

    Charlotte Knips (Fraunhofer UMSICHT) charlotte.knips@umsicht.fraunhofer.de
    Julia Krayer (Fraunhofer UMSICHT) julia.krayer@umsicht.fraunhofer.de

    Förderung

    Kooperationspartner

    Unterstützung


    Impressum

    Impressum

    Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
    Osterfelder Str. 3
    46047 Oberhausen
    Telefon +49 208 8598-0

    ist eine rechtlich nicht selbständige Einrichtung der

    Fraunhofer-Gesellschaft
    zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
    Hansastraße 27 c
    80686 München
    Germany
    www.fraunhofer.de

    Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a
    Umsatzsteuergesetz: DE 129515865
    Registergericht
    Amtsgericht München
    Eingetragener Verein
    Register-Nr. VR 4461

    Verantwortlicher Redakteur:
    Jürgen Bertling

    Vorstand

    Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer,
    Präsident, Unternehmenspolitik

    Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Technologiemarketing und Geschäftsmodelle

    Prof. Dr. Alexander Kurz,
    Personal, Recht und Verwertung

    Prof. (Univ. Stellenbosch) Dr. Alfred Gossner,
    Finanzen, Controlling (inkl. Betriebswirtschaft, Einkauf, Liegenschaften) und IT
    Nutzungsrechte

    Copyright © by Fraunhofer-Gesellschaft
    Alle Rechte vorbehalten.

    Die Urheberrechte dieser Web-Site liegen vollständig bei der Fraunhofer-Gesellschaft.

    Ein Download oder Ausdruck dieser Veröffentlichungen ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch gestattet. Alle darüber hinaus gehenden Verwendungen, insbesondere die kommerzielle Nutzung und Verbreitung, sind grundsätzlich nicht gestattet und bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Anfragen richten Sie bitte an folgende Adresse:

    Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
    Osterfelder Str. 3
    46047 Oberhausen

    Ein Download oder Ausdruck ist darüber hinaus lediglich zum Zweck der Berichterstattung über die Fraunhofer-Gesellschaft und Ihrer Institute nach Maßgabe untenstehender Nutzungsbedingungen gestattet:

    Grafische Veränderungen an Bildmotiven - außer zum Freistellen des Hauptmotivs - sind nicht gestattet. Es ist stets die Quellenangabe und Übersendung von zwei kostenlosen Belegexemplaren an die oben genannte Adresse erforderlich. Die Verwendung ist honorarfrei.
    Haftungshinweis

    Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

    Wir sind bemüht, das Webangebot stets aktuell und inhaltlich richtig sowie vollständig anzubieten. Dennoch ist das Auftreten von Fehlern nicht völlig auszuschließen. Das Fraunhofer-Institut bzw. die Fraunhofer-Gesellschaft übernimmt keine Haftung für die Aktualität, die inhaltliche Richtigkeit sowie für die Vollständigkeit der in ihrem Webangebot eingestellten Informationen. Dies bezieht sich auf eventuelle Schäden materieller oder ideeller Art Dritter, die durch die Nutzung dieses Webangebotes verursacht wurden.

    Geschützte Marken und Namen, Bilder und Texte werden auf unseren Seiten in der Regel nicht als solche kenntlich gemacht. Das Fehlen einer solchen Kennzeichnung bedeutet jedoch nicht, dass es sich um einen freien Namen, ein freies Bild oder einen freien Text im Sinne des Markenzeichenrechts handelt.

    Datenschutzerklärung

    Internet-Datenschutzerklärung
    Stand: 1. Februar 2008

    Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (Fraunhofer-Gesellschaft) nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst. Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die beim Besuch unserer Webseiten erhoben werden, unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Ihre Daten werden von uns weder veröffentlicht, noch unberechtigt an Dritte weitergegeben.

    Im Folgenden erläutern wir, welche Daten wir während Ihres Besuches auf unseren Webseiten erfassen und wie genau diese verwendet werden:

    1. Datenerhebung und -verarbeitung bei Zugriffen aus dem Internet

    Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, speichern unsere Webserver temporär jeden Zugriff in einer Protokolldatei. Folgende Daten werden erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert:

    IP-Adresse des anfragenden Rechners
    Datum und Uhrzeit des Zugriffs
    Name und URL der abgerufenen Datei
    Übertragene Datenmenge
    Meldung, ob der Abruf erfolgreich war
    Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystems
    Webseite, von der aus der Zugriff erfolgt
    Name Ihres Internet-Zugangs-Providers

    Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt zum Zweck, die Nutzung der Webseite zu ermöglichen (Verbindungsaufbau), der Systemsicherheit, der technischen Administration der Netzinfrastruktur sowie zur Optimierung des Internetangebotes. Die IP-Adresse wird nur bei Angriffen auf die Netzinfrastruktur der Fraunhofer-Gesellschaft ausgewertet.

    Personenbezogene Nutzerprofile werden nicht erstellt. Das Telemediengesetz (TMG) erlaubt nach § 15 Abs. 3 TMG die Verwendung von Nutzerprofilen unter einem Pseudonym, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht. Sollten wir in unserem Internetangebot von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, werden wir Sie an entsprechender Stelle auf Ihr Widerspruchsrecht hinweisen.

    Über die vorstehend genannten Fälle hinaus werden personenbezogene Daten nicht verarbeitet, es sei denn, Sie willigen ausdrücklich in eine weitergehende Verarbeitung ein.
    2. Nutzung und Weitergabe
    personenbezogener Daten

    Jegliche Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt nur zu den genannten Zwecken und in dem zur Erreichung dieser Zwecke erforderlichen Umfang.

    Übermittlungen personenbezogener Daten an staatliche Einrichtungen und Behörden erfolgen nur im Rahmen zwingender nationaler Rechtsvorschriften oder wenn die Weitergabe im Fall von Angriffen auf unsere Netzinfrastruktur zur Rechts- oder Strafverfolgung erforderlich ist. Eine Weitergabe zu anderen Zwecken an Dritte findet nicht statt.

    3. Einwilligung in weitergehende Nutzung

    Die Nutzung bestimmter Angebote auf unserer Webseite wie etwa Newsletter oder Foren erfordert eine vorherige Registrierung und weitergehende Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise eine längerfristige Speicherung von E-Mail-Adressen, Nutzerkennungen und Passwörtern. Die Verwendung solcher Daten erfolgt nur, wenn Sie uns diese übermittelt und vorab in die Verwendung eingewilligt haben.

    Newsletter und Presseverteiler

    Um sich bei einem Newsletter-Dienst der Fraunhofer-Gesellschaft anzumelden, benötigen wir mindestens Ihre E-Mail-Adresse, an die der Newsletter versendet werden soll. Weitere Angaben sind freiwillig und werden verwendet, um Sie persönlich ansprechen und Rückfragen zur E-Mailadresse klären zu können. Bei postalischem Versand benötigen wir Ihre Adressdaten. Bei Presseverteilern sind Angaben zum Presseorgan, für das Sie tätig sind nötig, damit wir wissen, dass tatsächlich ein Presseorgan beliefert wird.

    In der Regel verwenden wir für den Newsletterversand das Double Opt-In-Verfahren. Das heißt, wir werden Ihnen erst dann Newsletter zusenden, wenn Sie Ihre Anmeldung nach Mitteilung Ihrer E-Mail-Adresse über eine von uns zugesendete E-Mail und einen darin enthaltenen Link bestätigen. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Sie selbst sich als Nutzer der angegebenen E-Mail-Adresse bei dem Newsletter-Dienst anmelden können. Ihre Bestätigung muss zeitnah zur Übersendung der E-Mail durch uns erfolgen, da andernfalls Ihre Anmeldung und E-Mail-Adresse in unserer Datenbank gelöscht wird. Bis zu einer Bestätigung durch Sie, nimmt unser Newsletter-Dienst keine weiteren Anmeldungen unter dieser E-Mail-Adresse entgegen.

    Sie können einen bei uns abonnierten Newsletter jederzeit abbestellen. Dazu können Sie uns entweder eine E-Mail zusenden oder über einen Link am Ende des Newsletters eine Stornierung vornehmen.

    Gästebücher und Foren

    Um sich für ein Internet-Forum der Fraunhofer-Gesellschaft zu registrieren, benötigen wir mindestens eine Nutzerkennung, ein Kennwort sowie Ihre E-Mail-Adresse. Die Registrierung zu einem solchen Dienst kann zu Ihrem Schutz entsprechend der Anmeldung bei einem Newsletter-Dienst nur erfolgen, wenn Sie Ihre Anmeldung über eine von uns zugesendete E-Mail und den darin enthaltenen Link bestätigen.

    Sie können die genannten Dienste jederzeit kündigen, indem Sie uns eine E-Mail über die entsprechende Webseite des Dienstes zusenden.

    Gästebücher und Foren unterliegen grundsätzlich keiner inhaltlichen Kontrolle der Fraunhofer-Gesellschaft. Gleichwohl behalten wir uns vor, nach eigenem Ermessen Einträge zu löschen und Nutzer von der weiteren Nutzung auszuschließen, insbesondere wenn Einträge strafrechtlich relevante Tatbestände erfüllen oder mit den Zielen der Fraunhofer-Gesellschaft nicht zu vereinbaren sind.

    Bestellungen

    Sofern Sie Informationsmaterialien bestellen, verwenden wir die dabei angegebenen Adressdaten nur zur Abwicklung der Bestellung. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
    4. Sicherheit

    Die Fraunhofer-Gesellschaft setzt technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre durch uns verwalteten personenbezogenen Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, Verlust, Zerstörung oder gegen den Zugriff unberechtigter Personen zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

    5. Cookies

    Auf unseren Webseiten verwenden wir in der Regel keine Cookies. Lediglich ausnahmsweise werden Cookies eingesetzt, die Daten zur technischen Sitzungssteuerung im Speicher Ihres Browsers ablegen. Diese Daten werden mit dem Schließen Ihres Browsers gelöscht.

    Sollten wir ausnahmsweise in einem Cookie auch personenbezogene Daten speichern wollen, etwa eine Nutzerkennung, werden Sie besonders darauf hingewiesen.

    Natürlich können Sie unsere Webseiten auch ohne Cookies betrachten. Die meisten Browser akzeptieren Cookies jedoch automatisch. Sie können das Speichern von Cookies verhindern, indem Sie dies in Ihren Browser-Einstellungen festlegen. Wenn Sie keine Cookies akzeptieren, kann dies zu Funktionseinschränkungen unserer Angebote führen.

    6. Links zu Webseiten anderer Anbieter

    Unsere Webseiten können Links zu Webseiten anderer Anbieter enthalten. Wir weisen darauf hin, dass diese Datenschutzerklärung ausschließlich für die Webseiten der Fraunhofer-Gesellschaft gilt. Wir haben keinen Einfluss darauf und kontrollieren nicht, dass andere Anbieter die geltenden Datenschutzbestimmungen einhalten.

    7. Auskunftsrecht und Kontaktdaten

    Ihnen steht ein Auskunftsrecht bezüglich der über Sie gespeicherten personenbezogenen Daten und ferner ein Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung zu.

    Wenn Sie bei einzelnen Diensten der Fraunhofer-Gesellschaft als Nutzer registriert sind, bieten wir Ihnen teilweise auch an, die Daten selbst einzusehen und gegebenenfalls zu löschen oder zu ändern.

    Wenn Sie Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten beziehungsweise deren Korrektur oder Löschung wünschen oder weitergehende Fragen über die Verwendung Ihrer uns überlassenen personenbezogenen Daten haben, kontaktieren Sie bitte:

    Dr. Niklas Speer
    Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft
    Hansastraße 27C
    80686 München
    Telefon +49 89 1205-2015

    E-Mail senden

    Sollten Sie mit uns per E-Mail in Kontakt treten wollen, weisen wir darauf hin, dass der Inhalt unverschlüsselter E-Mails von Dritten eingesehen werden kann. Wir empfehlen daher, vertrauliche Informationen verschlüsselt oder über den Postweg zuzusenden.

    8. Einbeziehung, Gültigkeit und
    Aktualität der Datenschutzerklärung

    Mit der Nutzung unserer Webseite willigen Sie in die vorab beschriebene Datenverwendung ein. Die Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und datiert vom 1.2.2008.

    Durch die Weiterentwicklung unserer Webseite oder die Implementierung neuer Technologien kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern. Die Fraunhofer-Gesellschaft behält sich vor, die Datenschutzerklärung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Wir empfehlen Ihnen, sich die aktuelle Datenschutzerklärung von Zeit zu Zeit erneut durchzulesen.